|
Schätzungsweise jeder
vierte bis fünfte Mensch in Europa leidet heutzutage unter einer
Pollenallergie: Das bedeutet juckende, tränende Augen, Fließschnupfen,
Niesreiz und andere Beschwerden.
Hilfreich sind
Pollen-Mess-Stationen, die in vielen Ländern eingerichtet wurden, um
Betroffene über den aktuellen Pollenflug zu informieren.
Allerdings sagt die
Menge der Pollen allein nur annäherungsweise etwas über die
Allergiegefahr aus. Entscheidend ist, wie viele allergieauslösende
Eiweiße - so genannte Allergene - die Pollen tatsächlich
beherbergen. Und das kann bei der gleichen Pollenart (z. B. bei Gräser-
oder Birkenpollen) sehr unterschiedlich sein.
Eine Studie im Rahmen
des EU-geförderten Projekts "HIALINE" (Health Impacts of
Airborne Allergen Information Network) hat gezeigt, dass das
allergische Potenzial teilweise um den Faktor zehn variiert.
|